Linux: Fehler “invalid password file entry delete line ”? pwck: no changes” beheben
Günther | 27.04.2012
Wenn Sie den folgenden Fehler erhalten:
invalid password file entry delete line ''? pwck: no changes
Dann öffnen Sie bitte die Datei “/etc/passwd”:
nano /etc/passwd
Löschen Sie nun die Leerzeilen (wahrscheinlich am Ende der Datei) und speichern Sie die korrigierte Datei ab (“Strg+X” > “Y”).
Starten Sie nun den folgenden Befehl:
/sbin/shadowconfig on
Häufig wird dieser Fehler beim Ausführen von “apt-get” ausgegeben. Leider meist sehr versteckt in einer Masse von Fehlermeldungen.
Starten Sie dann “apt-get” nochmals wie folgt um die Installationen abzuschließen:
apt-get -f install
Kategorien: Anleitungen, Linux, Sicherheit |
Sicherheit: Glauben Sie noch an anonymes Surfen um Internet ?
Günther | 08.04.2012
Wenn Sie glauben, dass Sie anonym im Internet surfen und dabei keine Spuren hinterlassen … dann täuschen Sie sich. Ihre Spur ist klar und deutlich und kann relativ einfach nachvollzogen werden. Unternehmen bedienen sich dafür sog. Cookies und zentral geschalteter Werbeanzeigen auf Ihren besuchten Webseiten. Durch diese Cookies kann der zentrale Werbeserver Ihre Wanderung durch das Internet ich Echtzeit leicht verfolgen, dokumentieren und zu jedem späteren zeitpunkt rekonstruieren oder auswerten. Durch diese Technik stehen den Unternehmen nicht nur Ihre Interessen und Neigungen, sondern auch Ihre bevorzugten Seiten zur Verfügung – ideal um Ihnen passende Werbung anzuzeigen und Sie optimal “zu beraten”.
Allein beim Besuch dieser Webseite können wir ohne fremde Hilfsmittel wie Werbe-Cookies die folgenden Daten von Ihnen erhalten:
| Ihre aktuelle IP | 38.107.179.221 |
| Ihr aktueller Name | 38.107.179.221 |
| Ihr Browser | CCBot/1.0 (+http://www.commoncrawl.org/bot.html) |
| Ihre vorherige Webseite | |
| Ihr Kontient | NA |
| Ihr Land | United States (US / USA) |
| Ihre Stadt | Ontario (Region CA) |
| Ihr Koordinaten | 34.0504 / -117.6294 |
| Bildschirmauflösung | Pixel |
| Bildschirm Nutzung | Pixel |
| Bildschirm Farbtiefe | |
| Besuchte Seiten |
Nicht alle Daten werden bis in die Tiefe berechnet und nachvollzogen. So sind z.Bsp. die “Besuchten Seiten” nur die Information Ihres Browsers, wieviele Webseiten Sie in dieser Sitzung in diesem Fenster bereits besucht haben.
Ihre aktuelle IP
Auch Ihre aktuelle IP kann sich (sofern Sie keine feste IP besitzen) bei jeder Einwahl zum Ihrem Provider verändern. Bei Internet-Flatrates geschieht dieses meist einmal täglich.
ABER: Ihre IP wird beim Provider gespeichert – je nach aktuellem Gesetzesstand 3 oder 6 Monate. Ob noch länger ist abhängig davon, ob Ihre Daten vielleicht noch zu internen Abrechnungszwecken gespeichert werden und Sie dieser Speicherung (z.Bsp. in Ihrem Vertrag) zugestimmten. In jedem Fall ist eine eindeutige Zuordnung Ihrer IP auch rückwirkend leicht möglich – dafür wird jedoch ein wichtiger Grund benötigt (z.Bsp. bei Strafverfolgung, illegalen Downloads von MP3 oder Videos, …)
Was können Sie tun ?
Im Internet gibt es zahlreiche Identitäts-Verschleierungs-Programme. Viele davon sind es die mühe nicht wert, sie zu testen; einige jedoch haben Potenzial. Ob Sie Software zum Installieren bevorzugen oder lieber über Proxy-Dienste surfen, ist natürlich Ihre Entscheidung:
- TOR (The Onion Router) (teilweise durch “Dan Egerstad” entsichert)
- http://anonymous-proxy-servers.net/de
- http://www.proxify.com
- http://www.bugmenot.com
Für Webwerf-E-Mail-Adressen gibt es auch Angebote:
Weitere informationen:
Wichtige Information
Dieser Artikel soll weder illegales Verhalten im Internet schützen oder unterstützen. Dieser Artikel soll Sie nur auf Ihre Daten, deren Sicherheit und einfache Nutzung aufmerksam machen. Werden Sie sensibel, wenn es um Ihre persönlichen Daten geht – im welchem Umfang auch immer. Ihre Daten können einfach (wie Sie gesehen haben) gesammelt werden und dann (ohne Ihr Wissen oder Ihre zustimmung) verbunden werden. So werden z.Bsp. Daten von einigen Webseiten durch GoogleAnalytics in den USA gespeichert. Ebenso liegen viele Server der großen Werbe-Dienstleister in den USA. Dort ist das Kombinieren und Verknüpfen von solchen Daten einfacher möglich als bei uns. Die gewonnenen Informationen können dann genutzt werden – oder haben Sie sich noch nie gewundert, warum einige Webseiten Ihnen auffällig passende Angebote anzeigen ?
Kategorien: Allgemeines, Sicherheit |
Moderneren Verwertungsrecht: Tatort-Drehbuchautoren und Ihre Wahrnehmung der modernen Medien …
Jockel | 07.04.2012
In einem offenen Brief (in kompletter Länge am Ende dieses Artikels) haben sich 51 Drehbuchautoren der ARD “Tatort” Filme motzend gegen die Netzgemeinde gestellt … denn Netzgemeinde ist Netzgemeinde und weithin in diesen Kreisen alles eine Suppe. Der “CCC” (Chaos Computer Club) hat eine Antwort auf diesen Brief verfasst:
http://www.ccc.de/de/updates/2012/drehbuchautoren
Dabei sollten die ARD Schreiberlinge vielleicht nicht vergessen: Auch wir Blog-Autoren, die Webseitenbetrieber und Software-Programmierer sind Urheber geistigen Eigentums. Wir erschaffen neue Software und Texte und müssen dafür auch auf die Einhaltung der Rechte von Urhebern setzen – nur haben wir (durch unser tägliches Umfeld) schon begriffen, dass es
(a) einen großen Unterschied zwischen den gerne vorgeschobenen Raubkopierern (à la “kino.to”) und der normale Netzgemeine gibt,
(b) bei den gewünschten 100 Jahren wir die ganzen digitalen Daten jetzt schon kaum noch speichern können,
(c) wir diese Datenmassen erst recht nicht auf lange Zeit sichern können (auf welchem Medium denn ?)
(d) und diese Debatten häufig nur Schaumschlägerei sind.
Mögen uns die Drehbuchautoren doch erklären, wie sie Ihre Werke für mehr als 70 Jahre sichern möchten.
Und hier der offene Brief der Autoren:
Liebe Grüne, liebe Piraten, liebe Linke, liebe Netzgemeinde! Wir Unterzeichner erkennen an, dass Sie alle sich eines veritablen Problems annehmen wollen, das die zwei großen, am Internet hängenden „Parteien“ betrifft: Die schlechte Lage der Urheber, ihre unangemessene Vergütung und die millionenfache illegale Nutzung von urheberrechtlich geschützten Inhalten auf der einen Seite, 600.000 Abmahnungen von Usern und die Möglichkeit von Netzsperren und (anlassloser) Vorratsdatenspeicherung, die Sie gerne Zensur nennen, auf der anderen Seite. Wenn Sie dieses tatsächliche Dilemma aber ernsthaft lösen (helfen) wollen, ist es an der Zeit, sich von ein paar Lebenslügen zu verabschieden. Grüne Politiker untermauern das aktuelle Problem üblicherweise durch die Gegenüberstellung zweier Grund- und Menschenrechte: Der Artikel 27 der Menschenrechte postuliere einerseits den Schutz des Urhebers als Eigentümer seiner Schöpfung, seiner Werke, andererseits würde der freie Zugang zu Kunst und Kultur garantiert. Diese dramatische Gegenüberstellung enthält aber gleich zwei Lebenslügen: 1. Die demagogische Suggestion, es gäbe keinen freien Zugang zu Kunst und Kultur mehr – eine Behauptung, die durch nichts bewiesen wird. Was auch schwer fallen dürfte: die Bundesrepublik, die westliche Welt hat in über 100 Jahren ein definiertes, klares System verschiedener Nutzungsarten und Zugänge herausgebildet. 2. Die demagogische Gleichsetzung von frei und kostenfrei. Die Menschenrechte garantieren in der Tat einen freien, aber doch keinen kostenfreien Zugang zu Kunst und Kultur. Diese politische Verkürzung von Grünen, Piraten, Linken und Netzgemeinde dient lediglich der Aufwertung der User-Interessen, deren Umsonstkultur so in den Rang eines Grundrechtes gehievt werden soll. Wie überhaupt der ganze Diskurs über das Netz und seine User einen hohen Ton anschlägt und damit die Banalität von Rechtsverstößen kaschiert oder gar zum Freiheitsakt hochjazzt. Die Grundrechte der Urheber bzw. der von ihnen beauftragten Rechteinhaber aber werden dagegen marginalisiert: Zum Beispiel das Grundrecht auf geistiges Eigentum. Dieses Recht wird nicht nur frontal angegriffen und infrage gestellt, neuerdings schicken gerade die Grünen gerne von Google alimentierte Initiativen wie collaboratory, Alexander-von-Humboldt-Institut oder auch das (vormalige) Max-Plank-Institut für geistiges Eigentum vor, die angeblich völlig autonom und unabhängig eine neue Rechtsgrundlage suchen würden – im sogenannten Immaterialgüter-Recht. Fakt ist, dass die Urheberrechte in der Bundesrepublik nicht nur durch die Verfassung, sondern auch durch zahllose, völkerrechtlich verbindliche Verträge auch innerhalb der EU ultimativ verbrieft sind. Dass dieses Grundrecht aktuell zur politischen Disposition stünde, gehört zu den liebevoll gehegten Lebenslügen der Netzgemeinde. Und noch eine Lebenslüge, die allerdings typisch geworden ist für die Berliner Republik: der Ausweg in die Symbolpolitik. Das Beispiel hierfür sind hier die Schutzfristen, mit denen die Urheber bzw. ihre Nachfahren von dem eigenen Werk profitieren können. Zur Zeit sind das 70 Jahre post mortem, die Netzgemeinde fordert radikale Verkürzungen, gern auch mal „Modernisierung“ genannt. Dabei reichen die Forderungen von „gar keine Schutzfrist“, einer 5-Jahresfrist nach Veröffentlichung des Werkes, die letzte Forderung der Grünen lautet: „Solange der Urheber lebt“, andere Netzinitiativen nennen 20 Jahre post mortem. Mal ganz abgesehen von der Tatsache, dass nirgendwo eine Argumentation versucht wird, warum gerade diese Eigentumsform überhaupt eine Einschränkung erfahren darf, ist dieser Vorschlag zur Lösung des o.g. Dilemmas völlig ungeeignet. Nicht nur, dass die Urheber durch diese Schutzfristen-Verkürzung enteignet und damit dramatisch schlechter gestellt würden, nein, dieser Vorschlag ändert auch kein bisschen an den Interessen der vermeintlich unschuldigen User: Ihre illegalen Downloads oder Streamings betreffen in der Masse nur die allerallerneuesten Filme, Musiken, Bücher, Fotos und Designs – und nicht etwa Werke, die 20, 40 oder 60 Jahre alt sind. Eine Verkürzung der Schutzfristen würde an diesem Problem also nichts ändern, wäre reine Symbolpolitik: Schaut her, wir haben den Urhebern auch was weggenommen... Die vermutlich gravierendste Lebenslüge der selbsternannten Problemlöser zum Schluss: Wenn man Urheber und User besser stellen will, braucht es ja einen, der diesen Alle-haben-alle-wieder-lieb-Kompromiss, der den Kram bezahlt – denn wie in allem, was hergestellt wird, steckt auch im „Content“ verdammt viel Arbeit von Urhebern und kostet deshalb auch Geld, das irgend jemand bezahlen muss. Diesen omnipotenten Zahler kennt die Netzgemeinde auch schon ganz genau: Nein, nicht Google, youtube und die anderen Internetserviceprovider, die sich dumm und dämlich daran verdienen, illegale Kontakte zu vermitteln, den kriminellen Modellen wie kino.to, megaupload, the Pirate Bay etc. überhaupt zum Erfolg zu verhelfen. Nein, für die Grünen, Piraten und Netzpolitiker aller Parteien ist der große Übeltäter die Verwertungsindustrie: Sony, Universal, Bertelsmann und, ganz wichtig, natürlich die GEMA und die anderen Verwertungsgesellschaften. Das sind in ihren Augen die Blutsauger, die sollen die Zeche zahlen. Mal davon abgesehen, dass die selbsternannten Digital Natives (auch) über diesen Punkt nie direkt mit den betroffenen Urhebern gesprochen haben, sie haben überhaupt nicht verstehen oder begreifen wollen, dass bis auf Maler und Bildende Künstler diese Trennung in Ur-heber und „böse“ Verwerter überhaupt keinen Sinn macht, ja unmöglich ist: Filme, Musikproduktionen, web- und Werbekampagnen, Architektur- und Designprodukte werden überhaupt erst realisiert, wenn die künstlerischen Ideen der Urheber mit Kapital und Vermarktungsknowhow zusammenkommen. Wenn die Grünen, Piraten, die Netzpolitiker aller Parteien es mit den Urhebern also wirklich ernst meinen, dann sollten sie zunächst mal mit ihren eigenen Kulturpolitikern sprechen: Die können ihnen den Zusammenhang von Kunst/Kultur und materieller Absicherung sicher erläutern, ihnen klar machen, dass die nachhaltige Produktion qualitativ hochwertiger Kunst und Kultur nicht amateurhaft, also wie Wikipedia organisiert werden kann. Immerhin leben hunderttausende Menschen von kreativer Arbeit und helfen mit ihren (konkurrenzfähigen) Werken, die ideelle und materielle Zukunft einer post- industriellen Bundesrepublik auch international zu sichern. Wenn man die Lage der Urheber nachhaltig verbessern will, dann müssten also alle politischen Kräfte den Urhebern bzw. ihren Verbänden helfen, das Urhebervertragsrecht zu verbessern, die Verhandlungspositionen der Urheber gegenüber den Verwertern zu stärken: Mit Hilfe verbindlicher Regelungen zu den Gemeinsamen Vergütungsregeln (GVR) oder mit einem Verbandsklagerecht, oder, oder... Vor allen Dingen sollten die Netzpolitiker aller Parteien die Finger von den Schutzfristen lassen, und bitte nicht jede Missbrauchskontrolle bei Providern und Usern gleich als den definitiven Untergang des Abendlandes anprangern: Bei der Suche nach Schwarzfahrern und teuerhinterziehern zum Beispiel, müssen sich die Bürger auch einige Einschränkungen ihrer Rechte gefallen lassen. Für konstruktive Gespräche über den anstehenden historischen Kompromiss zwischen Urhebern und Usern stehen wir jederzeit bereit. Mit freundlichen Grüßen Urs Aebersold Feo Aladag Miguel Alexandre Friedrich Ani Knut Boeser Katrin Bühlig Fred Breinersdorfer Leonie-Claire Breinersdorfer Stefan Cantz + Jan Hinter Orkun Ertener Christoph Fromm Klaus Gietinger Axel Götz Dinah Marte Golch Jochen Greve Harry Göckeritz Michael Gutmann Peter Hemmer Peter Henning Felix Huby Stefanie Kremser Wolfgang Limmer Petra Lüschow Daniela Mohr Martina Mouchot Clemens Murath Carolin Otto Henriette Piper Claudia Prietzel Peter Probst Gerhard J. Rekel Pim G. Richter Johannes Rotter Heike Rübbert Peter Scheibler Hartmann Schmige Holger Karsten Schmidt Simone Schneider Susanne Schneider Dorothee Schön Thomas Schwank Xaõ Seffcheque Markus Stromiedel Uwe Wilhelm Michael Wogh Daniel Wolf Gerlinde Wolf Eva Zahn Volker A. Zahn Peter Zingler 29. März 2012
Quelle: http://www.drehbuchautoren.de/nachrichten/2012/03/offener-brief-von-51-tatort-autoren-0
Oh je.
Kategorien: Allgemeines |
Linux: Sidebar einstellen / konfigurieren (hier: Ubuntu)
Günther | 02.04.2012
Immer mehr Benutzer nervt die “neue” Ubuntu Seitenleiste (“Sidebar”). Seit den letzten Versionen bzw. Updates läuft die Sidebar nicht mehr rund und verursacht zunehmend Ärger und Verdruss. In vielen Foren werden Tipps in die Richtung “wechselt den Desktop-Manager zu KDE” usw. gegeben. Das muss aber nicht sein und stellt nicht die einzige Lösung dar.
Wer seinen Desktop behalten möchte und einfach nur die Sidebar auf sich anpassen will, dem hilft die Anwendung “CompizConfig” weiter:

Setzen Sie im o.a. Beispiel die Auswahl hinter “Hide Launcher” auf “Never” und die Sidebar bleibt immer fest an der Seite und wird nicht mehr automatisch ausgeblendet.
Solten Sie die Anwendung “CompizConfig” nicht finden, installieren Sie diese bitte über das “Software Center” und nicht über “apt-get”. Nur im “Software Center” scheint die Anwendung richtig gefunden und installiert zu werden – auf dem anderen Weg kommt es teilweise zu Konfikten.
Die Einstellungen (sh. oberes Bild) finden Sie in “CompizConfig” unter “Arbeitsfläche” > “Ubuntu Unity Plugin”:

Natürlich können Sie auch viele andere Einstellungen in dieser Anwendung anpassen.
Kategorien: Allgemeines, Anleitungen, Linux |
Linux: Desktop neu starten ohne die laufenden Anwendungen zu verlieren
Günther | 02.04.2012
Um Ihren Desktop (z.Bsp. in Ubuntu) zurück zu setzen ohne dabei die laufenden Anwendungen zu stoppen bzw. zu verlieren, geben Sie folgenden Befehl ein:
unity --replace &
Diesen Befehl können Sie z.Bsp. auch dann nutzen, wenn die Ubuntu-Sidebar sich mal wieder aufgehängt hat. Das passiert gerne nach Wechseln der Bildschirmauflösung (durch Spiele u.ä.) oder durch aufgehängte Anwendungen.
Beispielausgabe:
Checking if settings need to be migrated ...no Checking if internal files need to be migrated ...no Backend : gconf Integration : true Profile : unity Adding plugins Skipping upgrade com.canonical.unity.unity.01.upgrade Skipping upgrade com.canonical.unity.unity.02.upgrade Initializing core options...done Initializing bailer options...done Initializing detection options...done Initializing composite options...done Initializing opengl options...done Initializing decor options...done Initializing mousepoll options...done Initializing snap options...done Initializing grid options...done Initializing vpswitch options...done Initializing resize options...done Initializing gnomecompat options...done Initializing move options...done Initializing animation options...done Initializing place options...done Initializing wall options...done Initializing workarounds options...done Initializing unitymtgrabhandles options...done Initializing expo options...done Initializing session options...done Initializing fade options...done Initializing ezoom options...done Initializing scale options...done Screen geometry changed: 0x0x1920x1200 Initializing unityshell options...done
Kategorien: Allgemeines, Linux |
Virus: BKA (Bundeskriminalamt) Virus oder BP (Bundespolizei) Virus
Günther | 02.04.2012
Immer wieder kommt es zu Anfragen von Benutzern bzgl. des “BKA Virus” (aka. Bundespolizei-Virus).
Dabei wird direkt nach der Anmeldung bei Windows der komplette Monitor mit einem der folgenden Bilder gefüllt:
![]() |
![]() |
Auch auf “Alt-Tab” oder “Strg-Alt-Entf” (den sog. Affengriff) reagiert der Computer nicht mehr richtig. Kurz: Der Benutzer kann seinen PC nicht mehr benutzen.
Der Einsatz von Anti-Virenprogrammen hat nicht immer den gewünschten Erfolg. So konnte z.Bsp. Avira diesen Virus nicht finden – obwohl er nachweislich auf dem PC aktiv war. Auch der DE-Cleaner hat den kompletten Computer geprüft und dann gemeldet, dass keine Schadsoftware entdeckt wurde.
Um nicht gleich den kompletten Computer neu installieren zu müssen, hilft Ihnen vielleicht unsere folgende Anleitung:
- Starten Sie Ihren Computer im abgesicherten Modus:
Drücken Sie direkt nach dem Einschalten den Computers mehrfach F7 und F8 abwechselnd.
Wählen Sie dann bei der angezeigten Auswahl den “Abgesicherten Modus” aus - Starten Sie (nachdem Windows gestartet wurde) den Explorer (Arbeitsplatz):
Drücken Sie auf der Tastatur gleichzeitig die Windowstaste und “E”. - Öffnen Sie das folgende Verzeichnis:
C:\Benutzer\Ihr Benutzername\AppData\Local\Temp
oder
C:\Users\Ihr Benutzername\AppData\Local\Temp - Löschen Sie den kompletten Inhalt dieses Verzeichnisses (sehr wenige Dateien lassen sich nicht löschen, da sie gerade genutzt werden).
Es handelt sich um temporäre Dateien, welche von Programmen nur vorübergehend erstellt und genutzt werden.
In diesem Verzeichnis werden Sie wahrscheinlich auch die Virusdatei finden:
Meist hat sie einen Namen wie “gcs8h66.exe” o.ä. – solche Dateien nicht starten !!! - Wenn Sie das Verzeichnis geleert haben, starten Sie Ihren Computer neu.
Starten Sie wieder normal und nicht mehr im abgesicherten Modus - Eventuell erhalten Sie nach der Anmeldung nun eine Hinweismeldung, dass die Datei “…” nicht gefunden werden konnte.
Hinweis:
Wir übernehmen keine Gewähr für Ihre Daten und Dateien. Sollte eine Software entgegen jeder üblichen Logik im o.a. Verzeichnis dauerhaft benötigte Dateien abgelegt haben, so können diese verloren gehen.
Wir raten Ihnen daher dringend zu einer regelmäßigen und vollständigen Sicherung (Backup) Ihrer Daten, Dateien und E-Mails. Solche Sicherungen können Sie vor Datenverlust durch Viren nicht schützen – Sie haben nach einer Entfernung oder Neuinstallation des Computers jedoch wieder Ihre Daten zur Verfügung.
Kategorien: Allgemeines, Anleitungen, Sicherheit |
Warnung: Bei E-Mails und Briefen der “Branchenbuch Seiten” das Kleingedruckte lesen
Günther | 31.03.2012
In den letzten Tagen hören wir auffällig häufig (mal wieder) von einer altbekannten Masche: Dem Abkassieren für irgendwelche Vereins- und/oder Firmenregister.
Ein Beispiel: Branchenbuch Seiten Deutschland
Neuerdings machen sich die Firmen nicht mehr die Mühe und Kosten und verschicken die “Anträge” per Post – nein, sie werden einfach per Rundmail versandt:
c/o Geschäftsführung Sehr geehrte Damen und Herren, da Sie auf dem Postweg nicht zu erreichen waren, senden wir ihnen unseren diesjährigen Eintragungsantrag per Mail zu. Gemäß EU Dateninformationsrecht (u. a. Direktive 2002/58/EG) teilen wir Ihnen mit, welche Daten in der Datenbank von den Branchenbuch Seiten öffentlich zu Ihrer juristischen Person einsehbar sind. Firma: XYZ e.V. Branche: Vereine Straße: XYZ-Str. 1 PLZ/Ort: Bundesland: Telefon: Telefax: E-Mail: info@xyz.de Internet-Adresse: Es wird darum gebeten, diese Daten und ebenso die Datei im Anhang zu prüfen. Sofern Interesse besteht, kann der Anhang per Fax zurückgesendet werden. Hochachtungsvoll Branchenbuch Seiten Deutschland
Auch der Anhang offenbart erst auf den genauen Blick sein wahres Ziel:

Das wären einmalig bereits € 19, dazu kommen unglaubliche € 980 pro Jahr für gleich zwei Jahre:

Das macht für einen Eintrag in irgendeiner Internetdatenbank stolze € 1.979,-
Also: Nicht ausfüllen und erst recht nicht antworten.
Wer steht hinter diesen Schreiben ?
Wir haben die angegebene Domain (“www.branchenbuchseiten.com”) bei InterNic abgefragt:
Domain Name: BRANCHENBUCHSEITEN.COM Registrar: DIRECTNIC, LTD Whois Server: whois.directnic.com Referral URL: http://www.directnic.com Name Server: NS0.DIRECTNIC.COM Name Server: NS1.DIRECTNIC.COM Status: clientDeleteProhibited Status: clientTransferProhibited Status: clientUpdateProhibited Updated Date: 09-feb-2012 Creation Date: 02-feb-2012 Expiration Date: 02-feb-2015
Also haben wir auch bei der angegebenen Adresse (“www.directnic.com”) angefragt:
DNC Holdings makes this information available "as is", and provides no guarantee or warranty as to its accuracy. Registrant: Direct Privacy ID F13C5 P.O. Box 6592 Metairie, LA 70009 US 1-504-355-0082 Domain Name: BRANCHENBUCHSEITEN.COM Administrative Contact: Direct Privacy ID F13C5, Domain Name Proxy Service, Inc branchenbuchseiten.com@directnicprivacy.com P.O. Box 6592 Metairie, LA 70009 US 1-504-355-0082 Technical Contact: Direct Privacy ID F13C5, Domain Name Proxy Service, Inc branchenbuchseiten.com@directnicprivacy.com P.O. Box 6592 Metairie, LA 70009 US 1-504-355-0082 Record last updated 02-02-2012 04:30:06 AM Record expires on 02-02-2015 Record created on 02-02-2012 Domain servers in listed order: NS0.DIRECTNIC.COM 74.117.217.20 NS1.DIRECTNIC.COM 74.117.222.20
Also wird der Anonymisierungsdienst der Firma “DirectNic” in den USA benutzt.
Wer sein Geld erstattet haben möchte oder einklagen will, der kann sich seine Chancen ausrechnen.
Rechtlicher Hinweis:
Dieser Artikel ist ein Hinweis und stelle keine rechtliche Auskunft dar. Für rechtliche Beratungen wenden Sie sich bitte an einen Rechtsanwalt Ihres Vertrauens.
Kategorien: Allgemeines, Sicherheit |
Linux: Dovecot Server beendet sich von selbst automatisch (“dovecot: Fatal: Time just moved backwards by x seconds.”)
Jockel | 20.03.2012
In den Mail-Logs finden Sie folgende Meldung ?
dovecot: Fatal: Time just moved backwards by x seconds. This might cause a lot of problems, so I'll just kill myself now.
Dann beendet sich Ihr Dovecot-Mailserver und Sie können sich nicht mehr mit Ihrem Postfach verbinden.
Grund ist eine Zeitkorrektur auf Ihrem Server (Rechner), welche “in die Vergangenheit” geht. D.h. die Zeit wird zurückgestellt – ob um wenige Sekunden oder mehr ist irrelavant: Der Dovecot Server bemerkt diese Umstellung und beendet sich selbst automatisch.
Lösung / Behebung des Problems:
Sie können den Dovecot Server regelmäßig prüfen lassen. Sollte dabei bemerkt werden, dass der DoveCot Mailserver nicht mehr läuft, wird er automatisch wieder gestartet:
nano /usr/local/sbin/dovecot_check_restart.sh
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 | #!/bin/sh HOST='localhost' #PORT=110 PORT=143 #HP=@$HOST:$PORT HP=:$PORT echo 'Checking to see if Dovecot is up...' if ( /usr/sbin/lsof -Pni $HP | grep "$PORT (LISTEN)" 2>&1 >/dev/null ); then echo 'Dovecot is up'; else echo 'Dovecot is down, restarting...'; /etc/init.d/dovecot restart logger -p mail.info dovecot_check_restart.sh restarting Dovecot fi |
Dann den Aufruf des o.a. Scriptes erlauben (“chmod +x”) und das Script als CronJob einrichten:
chmod +x /usr/local/sbin/dovecot_check_restart.sh
crontab -e
Und dort folgende Zeile anfügen:
* * * * * /usr/local/sbin/dovecot_check_restart.sh 2>&1 > /dev/null
Fertig.
Mehr Informationen finden Sie auch unter http://wiki.dovecot.org/TimeMovedBackwards
Kategorien: Allgemeines, Anleitungen, Linux |
Piwik: Keine Daten von einer Domain (Domains) – SSL Besonderheiten
Günther | 15.03.2012
Wenn Sie von einigen Webseiten keine richtigen (oder überhaupt keine) Daten erhalten und auswerten können, dann prüfen Sie,
- ob die Datei “piwik.js” richtig geladen werden konnte
- es Probleme mit einem SSL Zertifikat gibt
Häufig wird die Piwik-Protokollierung auf SSL geschützen Domains eingesetzt, während der eigentliche Piwik-Dienst auf unverschlüsselten Domains liegt.
Die JavaScripts von Piwik bemerken die SSL Verschlüsselung. Dann wird das Piwik-Script über das SSL Protokoll (https://…) geladen. Das ist auch gut so, denn ansonsten würde die SSL Seite als unsicher gelten.
Kategorien: Allgemeines |
VirtualMin: Package updates werden nicht korrekt angezeigt / durchgeführt
Jockel | 23.02.2012
Wenn Sie auf Ihrer Seite “System Information” in VirtualMin (ggf. auch WebMin) immer eine Zahl an offenen Updates bleibt, dann hilft Ihnen dieser Artikel.
All Virtualmin packages are up to date. 3 updates to system packages are available. Use the Virtualmin Package Updates module to install them selectively.
Auch nach einem Aktualisieren der Seite und allen durchgeführten Updates bleibt die Zahl jedoch immer stehen (im Beispiel: 3).
Geben Sie als “root” auf Ihrem Server folgenden Befehl ein:
apt-get -s upgrade
Die Option (der Parameter) “-s” sorgt für eine Simulation des Upgrades; Änderungen werden bei diesem Befehl also nicht durchgeführt.
Die Anzeige offenbart jedoch die fehlenden Updates (Upgrades):
Reading package lists... Done Building dependency tree Reading state information... Done The following packages will be upgraded: base-files libcups2 libcupsimage2 3 upgraded, 0 newly installed, 0 to remove and 0 not upgraded. Inst base-files [...] Conf base-files (...) Inst libcups2 [...] Inst libcupsimage2 [...] Conf libcups2 (...) Conf libcupsimage2 (...)
Die Problempakete sind also in diesem Beispiel “base-files”, “libcups2″ und “libcupsimage2″. Diese können nun mit folgendem Befehl angepasst werden:
apt-get update base-files libcups2 libcupsimage2
Achten Sie dabei bitte auf das Ersetzen der drei Beispiel-Paketnamen durch die Namen Ihrer Pakete !
Jetzt können Sie in Ihrem VirtualMin Bildschirm die Anzeige aktualisieren lassen (klicken Sie dafür auf den Link “Refresh system information” oben rechts über der Anzeige) und … alle Pakete sind aktuell. Das folgende Bild zeigt die beiden Ansichten im direkten Vergleich:

Kategorien: Allgemeines, Anleitungen, ISP Tools, Linux |
« Vorheriger Beitrag

